Progressive Muskelentspannung
nach Edmund Jacobson

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Dr. Cornelia Löhmer

Telefon: 0641 - 49 36 05
Telefax: 0641 - 49 36 95

Helgenstockstr. 15a
35394 Gießen

loehmer@giessener-forum.de

Seminareindrücke

Teilnehmerstimmen

Es ist die beste PME-Ausbildung, die es in Deutschland gibt!
(Klaus Polzer, Yogalehrer BDY/EYU)

Als Reflexion des Kurses "Die Kunst im Alltag zu entspannen" mein persönliches Feedback:
Frau Dr. Cornelia Löhmer ist in der Kursleitung wahrhaft, achtsam und authentisch. Wir erleben, dass sie ihre Philosophie selbst lebt. Danke für alles.
(Mariele Sibum-Berentelg)

Wir haben in drei Ausbildungstagen gelernt, frei zu sprechen und anzuleiten.
(Barbara Kempski)

Ich habe nach vier Tagen Ausbildung in Progressiver Muskelentspannung das erste Mal bei mir selbst den Unterschied von Spannung und Entspannung in meinem Schulter-Hals- und Nachenbereich gespürt. Lange Zeiten Krankengymnastischer Behandlung konnten diese Problematik nicht lösen.
(E.E.)

Ich habe weitaus mehr in der Ausbildung erhalten als ich erwartet habe. Inhaltlich wurde viel mehr vermittelt als nur die Methode der PME. Wir haben die "Haltung", die dahinter steht, erlebt.
(Ines Dieffenbacher)

Wir haben uns unser Zertifikat erarbeitet, nicht erkauft.
(Andrea Reifschneider)

Ein Ausbildungskurs, bei dem man sich eingeben und jede Menge bekommen kann. Eine sehr wertvolle Zeit.
(K. Kompe)

Wertvoll am Kurs waren die tollen Impulse durch die Kursleiterin einerseits, als auch die vielen Gelegenheiten, in denen die Kompetenzen der Gruppe nutzbar gemacht wurden. Der Kursleiterausbildungskurs in Progressiver Muskelentspannung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen!
(Christian Roland)

Eine wunderschöne Kursleiterausbildung in Progressiver Muskelentspannung - getragen von guter Organisation und Struktur, mit vielen Informationen, die sofort in die eigene Praxis umgesetzt werden können. Cornelia Löhmer versteht es, für ein positives Arbeitsklima zu sorgen und gleichzeitig Raum für die Wünsche der Teilnehmenden zu lassen.
(Ilona Peukert)

Die Kursleiterausbildung in PME war kompetent und bereichernd. Die eigentliche Arbeit fängt zwar danach erst an, aber ich habe das Rüstzeug zum Loslegen! Danke dafür, vor allem für das tolle und umfangreiche Handbuch.
(Judith Teufel)

Vielen Dank für eine Woche, in der ich viel gelernt habe. Nicht nur über die Kunst, im Alltag zu entspannen, sondern auch über die Kunst, dem Alltag, meinen Mitmenschen und mir selbst – vor allem mir selbst – achtsam zu begegnen. Danke, dass Du Deine Erfahrungen und Dein Wissen mit uns geteilt hast.
(Katharina)

Am Anfang hab ich kurz gedacht "Oje, das ist bestimmt so eine dauergrinsende Motivationstussi!". Dann musste ich mich aber schon in der ersten Stunde eines Besseren belehren lassen. Cornelia Löhmer hat den PME-Kurs mit ihrer positiven, zugänglichen und offenen Art toll geleitet und bei den Teilnehmern neben großem Interesse auch sehr schnell gegenseitiges Vertrauen wecken können. Dabei war sie immer sympathisch und vor allem eine authentische Persönlichkeit"
(Thorsten Ott)

In so kurzer Zeit so viel Handwerkszeug zu erhalten und dabei immer entspannter zu werden, das übertraf all meine Erwartungen. Ohne Ängste begebe ich mich jetzt in meine Praxis. Zur Person von Cornelia Löhmer: sehr zugewandt, offen, wertschätzend, aufmerksam, sympathisch, stark, strukturiert, nicht abgehoben, authentisch.
(Susanne Krantz)

Ich habe wenig erwartet und viel bekommen. Mir liegt sehr am Herzen zu schreiben, wie ich mich nach der Entspannung gefühlt habe.
Am Ende des ersten Block der PME-Ausbildung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fühlte ich bei der Schlussentspannung im Sitzen "nur" eine totale Muskelentspannung. Zu Hause habe ich dann weitergeübt und bei der Schlussentspannung am Ende der Ausbildung habe ich eine totale Körperentspannung bei gleichzeitig vollem geistigem Bewusstsein erlebt. Ich saß gewichtslos auf dem Stuhl, war im Kopf hellwach, lauschte Deiner Stimme und fühlte gleichzeitig meinen entspannten Körper - es war ein unglaublich schöner und bewusster Zustand. Alleine diesen Zustand zu erleben wäre mir die Kursgebühr wert gewesen.
Die PME ist genau mein Ding. Ein Schuss ins Schwarze.
P.S. Mir ist wichtig zu sagen, dass ich ein Realist und kein Namenstänzer bin.
(Christian Kaack)

Vielen Dank für die Ausbildung mit Tiefenwirkung! Einfach Super!
(Claudia Rühl Calame-Rosset)

Ich möchte mich ganz herzlich für die hervorragende Ausbildung zur Kursleiterin in Progressiver Muskelentspannung bedanken.
Aus dem Klientenkreis höre ich immer wieder so Sätze wie: "PME - das ist nichts, popelig, das lernt man ja in einer Stunde,..."
Ein bisschen hatte ich auch diese Unsicherheit. Was kann da in einer ganzen Woche gelehrt werden?
Ermutigt durch die homepage und die Information, dass Du auch die Achtsamkeitsarbeit nach John Kabat-Zinn unterrichtest, kam ich also mit meiner inneren Entscheidung: Egal, wie der Unterricht sein wird: Ich werde diese Woche für mich ganz persönlich und für meine Entspannung nutzen.
Du nanntest die PME eine "Brücke": Eine Brücke hin zum Spüren und in die Achtsamkeit. Und das kann ich wirklich bestätigen. Das "Tun" des Anspannens der Muskulatur unterstützt ein Hinspüren in den Körper. Das Loslassen bewirkt über das Gehenlassen der Anspannung hinaus ein tiefes Loslassen, das sich in Körper und Seele ausbreitet.
Ich hatte in dieser Woche den Raum, mich in jeder Sekunde zu spüren und diesen habe ich ausgenutzt und ausgekostet. Ich kehrte mit einem vollkommen freien Kopf zurück und auch meine Craniosakraltherapeutin konnte erhebliche Unterschiede feststellen.
Natürlich blieb ich, einmal den Einstieg geschafft, am Praktizieren dran.
Hier machte die Erfahrung, dass ich am Besten "am Ball"(am Spüren) bleibe, wenn ich mir die Sätze innerlich so sage, wie wir sie im Begleiten geübt haben. Ich glaube, die Gefahr, schneller zur nächsten Muskelgruppe weiter zu gehen und die sehr wertvollen Momente des immer tiefer werdenden Loslassens auszulassen, ist sonst sehr hoch.
Dein Unterricht war didaktisch hervorragend. Das alleine unterstützt alle, die relativ neu Kurse unterrichten. Das Praktizieren in Dreiergruppen machte möglich, das Erlernte immer wieder aus drei unterschiedlichen Positionen heraus zu erfahren und zu reflektieren. Dein gesamter Aufbau gab eine fundierte Einführung in die Themenzentrierte Interaktion.
(Ursula Burkhardt)

PME im Einsatz

(Sibylle Bräutigam)

Es ist November - kalt, verregnet und grau. Doch seit der PME-Ausbildung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bin ich voller Ideen. Nach 25 Berufsjahren im Kindergarten will ich Veränderung und heute ist das entscheidende Gespräch mit meiner "Großen Chefin". Acht Stunden Dienst im Kindergarten liegen hinter mir – es ist jetzt 16.15 Uhr - um 17.00 Uhr soll ich bei ihr auf dem Amt sein – also nichts wie los! - Schnell nach Hause - hoffentlich ist mein Parkplatz frei! - Gut! – Kurz rein, andere Klamotten an, die Unterlagen greifen und ab! 16.45 Uhr: In Gedanken gehe ich zum 100sten Mal meine Argumente durch. Oh, Gott! Gerade jetzt geht die Bahnschranke runter. 16.52 Uhr. Der Weg ist wieder frei, ich renne. Welches Zimmer war es? Ach ja, 213 – Treppe hoch, links um die Ecke – 16.58 Uhr – tief einatmen und anklopfen. Stille – ich warte, klopfe wieder, lausche, höre Stimmen, warte, drücke die Klinke – die Türe ist abgeschlossen. Mist! Und nun?
Aus dem Nebenzimmer kommt die Sekretärin. "Hallo Frau Bräutigam! Bitte warten Sie noch ein bisschen, Frau Meier ist noch in einer Krisensitzung!", spricht es und schon ist die Türe wieder zu.
"Na toll!" – und jetzt?"
Ich stehe auf einem endlos langen, kalten, kahlen Gang. Mein Herz klopft bis zur Stirn – vom Rennen?, vor Aufregung?
Meine Gedanken rasen – wie kann ich sie abschalten? - Wie war mein Einstiegsargument – ich weiß nichts mehr. - Die Stimmen werden lauter: Männerstimmen und dann wieder ihre. 17.15 Uhr – die Sekretärin verlässt ihr Zimmer, aber nicht um mich zu holen, nein, sie geht nach Hause. Die hat’s gut. Ich möchte auch nach Hause – im Warmen sitzen, Kaffeetrinken. Mann, ist mir kalt. Ich schwitze – mein Herz rast – ich friere. Was hab ich mir bloß dabei gedacht? Das wird nie was. Aber: jetzt bin ich hier. - Die Stimmen werden lauter. Klingt wie Abschied. O.K. – meine Sachen packen – gleich geht’s los.
17.25 Uhr: Die Türe wird aufgeschlossen, zwei Männer und eine Frau verlassen das Zimmer, einer sitzt noch drin bei ihr. Die "Große Chefin" ruft mich herein und gleichzeitig redet sie mit dem Mann. Na toll! Ich gehe ins Zimmer und komme mir total überflüssig vor. Erdboden öffne Dich und verschlucke mich!
"Setzen Sie sich doch schon mal, Frau Bräutigam, wir müssen nur noch schnell den Zeitungsartikel für morgen fertig machen! … Sie wissen doch …"
Ich setze mich in eine Ecke und komme mir vor wie ein gestraftes Kind. Ich würde jetzt wenigstens gerne eine rauchen. Die beiden debattieren über Finanzen und reden – glaube ich - in Geheimsprache. Ich verstehe nichts, mein Kopf schwirrt – wie war das im Seminar? "Sorge für Dich" und "Dreimal tief ein- und ausatmen". Ich schaue die "Große Chefin" an und sage: "Entschuldigen Sie, aber ich habe das Gefühl, Sie beenden das Gespräch besser in Ruhe und ohne mich – ich gehe noch einmal raus."
Wou, das war mutig – bist Du das, Sibylle? Die "Große Chefin" lächelt mich an und nickt. Mittlerweile ist es dunkel in dem langen, kalten, kahlen Gang. Ich laufe bis ans Ende, denn hier darf man rauchen, setze mich auf die kalten Steine und zünde mir eine Zigarette an. 10 Minuten genussvolle Pause. Um 18.00 Uhr stehe ich wieder vor der Tür, doch so sehr ich lausche, ich kann keinen Laut hören. Niemand reagiert auf mein Klopfen, ich drücke die Klinke – die Türe ist wieder abgeschlossen. Doch diesmal ist kein Mensch drin, wohl aber all meine Unterlagen, mein Schlüssel, mein Schal. Jetzt ist der Moment, in dem ich mich entscheiden muss: Lachen oder Heulen? Keines von beidem geht – aber die "Große Chefin" kommt um die Ecke. "Entschuldigung Frau Bräutigam, ich …" Sie führt mich ins Zimmer. "Was kann ich für Sie tun?"
Ich bin selbst erstaunt, als ich mich sagen höre: "Als erstes möchte ich etwas für Sie tun – ich schenke Ihnen nach all der Aufregung ein bisschen Entspannungszeit."
Große Augen und ein lächelnder Mund schauen mich an. Drei Sätze vorweg, dass ich Erfahrung habe im Anleiten der PME, drei weitere Sätze, was sie tun soll. Ich führe sie durch den 7-er Schritt und wir genießen beide die 10 Minuten "geschenkte Zeit", wie Cornelia immer sagt. Ich entspanne mich völlig durchs Anleiten, meine Stimme ist ruhig, mein Herz schlägt gleichmäßig, ich bin erholt.

Das war ein etwas anderer Start als geplant aber die "Große Chefin" war sofort überzeugt – ich habe den Job.

Wenn mich jemand fragt: "Was bedeutet Dir die PME?", dann antworte ich:
"Mit PME finde ich zu meiner inneren Stärke und Ruhe und komme wieder in meine Balance, PME ist die Kunst, im Alltag zu entspannen."