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Dr. Cornelia Löhmer

Nimm Dir die Zeit, die Du glaubst nicht zu haben.

Höhner

Cornelia Löhmer

Für alle, die sich einen kurzen Überblick verschaffen wollen:

Cornelia Löhmer,
geboren 1961 in Solingen, Dr. phil., Erziehungswissenschaftlerin M.A.

Von 1986-1991 wissenschaftliche Mitarbeiterin, von 1991- 1997 wissenschaftliche Assistentin am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Gießen mit dem Forschungsschwerpunkt „Pädagogische Anthropologie“ und den Praxisschwerpunkten „Humanistische Pädagogik, Selbstreflexion, Hochschuldidaktik, Themenzentrierte Interaktion und Pädagogische Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern“.

Gruppenleitungs-Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion nach Ruth C. Cohn, zur diplomierten TZI-Gruppenleiterin (RCI int.) bei Will-International, Ausbildung in Progressiver Muskelentspannung bei Prof. Dr. Dieter Vaitl und bei Prof. Dr. Dr. Siegfried Gröninger. MBSR-Ausbildung zur zertifizierten MBSR-Lehrerin bei Dr. Jon Kabat-Zinn, Dr. Saki Santorelli, Melissa Blacker und Florence Meleo-Meyer am Center for Mindfulness (CFM), University of Massachusetts Medical School, USA. MBCT-Weiterbildung bei Mark Williams. Weiterbildungen in Interpersonal Mindfulness Training bei Gregory Kramer und Florence Meleo-Meyer, Vipassana-Meditation bei Karen Kold-Wagner.
Gründung und Leitung des Giessener Forums gemeinsam mit Rüdiger Standhardt (1990 – 2016).

Seit 1990 selbstständig tätig als Ausbilderin, Seminarleiterin, Trainerin und Autorin.

 


Für alle, die etwas mehr wissen wollen:

Geboren wurde ich 1961 in der Klingenstadt Solingen. Meine langjährige aktive Mitgliedschaft in einer Tanzgarde brachte mir einen Titel ein, auf den ich noch heute stolz bin: Vizeeuropameisterin im Show- und Gardetanz 1976!

Nach dem Abitur studierte ich an der Justus-Liebig Universität Gießen Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie und Kunst. Während meines Studiums verbrachte ich ebenso viel Zeit in der Bibliothek wie in der universitären Holzwerkstatt und dem Fotolabor. Ich übernahm einige Jahre den Integrationsunterricht für türkische Kinder an zwei Schulen in Wetzlar und Stadt Allendorf, betreute eine gemischte Gruppe aus kurdischen und türkischen Kindern beim Caritas-Verband Gießen und war Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift Themenzentrierte Interaktion.

Mein Magisterabschluss und das in der Schule nur knapp erreichte „Große Latinum“ öffneten mir den Berufsweg an die Universität. Von 1986-1991 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin, von 1991- 1997 als wissenschaftliche Assistentin am Fachbereich Erziehungswissenschaften der JLU-Gießen tätig. Ich forschte und lehrte zu den Themen: Pädagogische Anthropologie, Humanistische Pädagogik, Grundlagen der Erziehungswissenschaft, Biographische Selbstreflexion, Geschichte der Pädagogik, Frauenforschung, Hochschuldidaktik, und Themenzentrierte Interaktion. Außerdem war ich für die pädagogische Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern zuständig, betreute unzählige Studierende während ihrer Semester- und Examensarbeiten, nahm Prüfungen ab, korrigierte Klausuren und Hausarbeiten, begleitete studentische Praktika, organisierte Exkursionen, Tagungen und Blockseminare, brachte mit den Studentinnen Bücher heraus und wurde als erste dezentrale Frauenbeauftrage einer hessischen Universität bestellt. Auszüge aus meiner Promotion über die Geschichte der Kindheit im fünfzehnten Jahrhundert sind in einem Bayrischen Schulgeschichtsbuch abgedruckt.

Die verschiedensten Lehrerpersönlichkeiten und ihre Verfahren lernte ich in meinen Weiterbildungen und Seminargruppen kennen: Feldenkrais (Roger Russell), Integrative Therapie (Hilarion Petzold), Yoga (R. Sriram), orientalischer Tanz (Barbara Bartmus), Imageberatung (Gisela Braune), Biodynamische Massage (Gerda Boyesen), Interpersonal Mindfulness Training (Gregory Kramer und Florence Meleo-Meyer), Enneagramm (Christian Meyer), Vipassana-Meditation (Karen Kold-Wagner), Körper- und Energiearbeit (Mira Bukowski), Zen (Prof. Dr. Michael von Brück), Making-Love- und Massageretreats (Diana Richardson), Psychoenergetische Körpertherapie (Dirk Zschocke), MBCT (Mark Williams), Dance Aware (Claus Bühler), Ayurvedaheilkunde (Dr. Mebil Antony, Dr. R. Sekhar und Dr. C. Vinod). Alle Verfahren haben mich in unterschiedlicher Ausprägung beeinflusst – zum Teil sind sie zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden.
Hinzu kommen drei Ausbildungen, die meine berufliche Tätigkeit ganz entscheidend beeinflusst haben:
Die Gruppenleitungs-Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion nach Ruth C. Cohn, die Ausbildung in Progressiver Muskelentspannung nach Edmund Jacobson und die Ausbildung in MBSR (Stressbewältigung durch Achtsamkeit) nach Jon Kabat-Zinn. Leider starb Edmund Jakobson 1983 - genau in dem Jahr, in dem ich auf die PME aufmerksam wurde. Ich hätte ihn gerne persönlich kennen gelernt und seine Arbeitsweise erlebt. Alles, was ich über ihn durch seine Schriften erfahren habe, lässt mich annehmen, dass ich von ihm ebenso beeindruckt gewesen wäre, wie ich es von den Begegnungen mit Ruth Cohn und Jon Kabat-Zinn bin.

Genau 25 Jahre meines privaten und beruflichen Lebens habe ich mit Rüdiger Standhardt geteilt. Thilo und Henning Löhmer sind unsere erwachsenen Söhne und uns verbindet das gemeinsame Interesse an vielen Themenbereichen.
Wir haben das Giessener Forum – Ausbildungsinstitut für achtsamkeitsbasierte Verfahren 1990 gegründet, aufgebaut und zu voller Blüte gebracht. Sieben gemeinsame Bücher, zahlreiche Artikel und drei achtsamkeitsbasierte Ausbildungen sind aus unserer Arbeit hervorgegangen: Die Kursleitungsausbildung in Progressiver Muskelentspannung (seit 1998), die MBSR-Ausbildung (seit 2007) und die Trainerausbildung Achtsamkeit am Arbeitsplatz (seit 2012). Wir haben ein TZI-Kompaktcurriculum für Lehrende und Lernende entwickelt und mehrfach durchgeführt, die jährliche Fachtagung „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ 2013 ins Leben gerufen und uns in Aus- und Weiterbildungen fachlich weiter qualifiziert. Insgesamt konnten wir unsere achtsamkeitsbasierte Arbeit mehr als 2.500 Menschen durch Vorträge, Seminare, Trainings, Inhouse-Veranstaltungen und Ausbildungen nahebringen, bis sich 2015 unsere Wege trennten. Ich bin von Herzen dankbar für diesen intensiven und sehr erfolgreichen Lebensabschnitt. Es ist mir bewusst, dass Vieles von dem, was ich heute in die Welt bringe, seine Wurzeln in der Zusammenarbeit mit Rüdiger Standhardt hat.

Das Grundprinzip der Progressiven Muskelentspannung ist „Halten und Loslassen“. Mit Eintritt in die letzte Phase meiner Berufstätigkeit wurde es für mich zunehmend wichtiger, dieses Prinzip nicht nur zu lehren, sondern auch zu leben. Und so galt es genau hinzuschauen, Prioritäten zu setzen und bewusst loszulassen. Schweren Herzens habe ich mich aus einigen Arbeitszusammenhängen zurückgezogen – insbesondere aus der Ausbildungsarbeit der MBSR-Ausbildung und der TAA-Ausbildungsleitung. Anderes halte ich und fokussiere mich darauf – insbesondere die PME-Ausbildungsarbeit und alle Angebote rund um die PME einschließlich der Timeout@Work-Trainings. Mein Leben strebt nach einer neuen Balance und ich nehme mir die Zeit – Zeit für mich, für die Menschen, die mir nahe stehen und vor allem für den Menschen, der mir das Leben geschenkt hat.


Dr. Cornelia Löhmer  - Ausbildungen - Seminare - Trainings, Telefon 0641 5809 5805

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